Wissenswertes über Ney

 

Ney ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-PfalzSie gehört der Verbandsgemeinde Emmelshausen an.

                                                                             

Basisdaten:

     Landkreis: Rhein-Hunsrück-Kreis
     Verbandsgemeinde: Emmelshausen
     Höhe: 380 m ü. NN
     Fläche: 5,61 km²
     Einwohner: 383 (31. Dez. 2009)[1]
     Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²

 

Ortsbürgermeister:

     Edmund Busch 
     Im Schmidtenstück
     56283 Ney 

                                                                Telefon: 06747 / 7898

 

Gemeinderat

 

v.l.n.r.  J.Komp, A.Stölting, S.Thönges (1.Beigeordneter), E.Rech (2.Beigeordnete), E.Busch (Ortsbürgermeister), B.Kirfel, M.Busch, R.Handwerk, J.Liesenfeld, 

 

Wappenbeschreibung:

Schild geteilt, oben in rot ein silberner Balken, unten in silber zwei blaue Sterne, eine eingeschweifte blaue Spitze, belegt mit einem silberner Stern. (2:1)

 

Wappenbegründung:

Der obere Schildteil nimmt Bezug zum ehemaligen Gallscheider Gericht. Der untere Schildteil zeigt das Zeichen der Karmeliter ( Einsiedler von U.L. Frau vom Berge Karmel), die im ehemaligen Ort viele Güter hatten. (Lit.:Zwischen Rhein und Mosel, der Kreis St. Goar Abt.72) Die Farben blau/silber symbolisieren die Reinheit.

 

Ortsinformationen:



Ney mit den Ortsteilen Dieler, Schönecker Mühle und Hierenmühle liegt an der K 108, 5 km von Emmelshausen und 7 km von der A 61 entfernt. Die beiden Mühlen liegen im Ehrbachtal, welches durch die wildromantische Klamm zur Mosel führt. Bei weiteren Wanderungen durch Wälder und Tal gibt es genügend Möglichkeiten zur Einkehr.

Eine Besonderheit ist der Schönecker Stahlbrunnen mit seinem eisenhaltigen Wasser.

Die Neyer feiern am vierten Sonntag im Oktober die Wendelinus-Kirmes und alle zwei Jahre am Wochenende nach Pfingsten ihr Dorffest.

Die Wendelinuskapelle am Dorfplatz ist der Mittelpunkt von Ney.

 

Geschichte:

Ney ist ca. 1000 Jahre alt, es wird erstmals im Testament des Ritters Simon von Schönecken 1225 erwähnt. In der Folge gehört Ney zum Kurfürstentum Trier, Gallscheider Gericht, Oberamt Boppard, zur Gemeinde Ney gehören der Ortsteil Dieler, die Schönecker- und Hierenmühle. In den 30er Jahren intensiver Obstanbau, Vermarktung bis nach Köln, heute Getreide- und Rapsanbau im Nebenerwerb.